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swiss IT bridge gmbh

Unsere wichtigsten Marktleistungen Software Entwicklung Wir entwickeln gemäss Spezifikation verschiedenste Lösungen: vom einzelnen Modul bis hin zur integralen IT-Applikation. Internet-Lösungen Wir unterstützen Kunden bei der Entwicklung von kompletten Internet/Intranet-Lösungen und -Applikationen. Migrationen Wir übernehmen für unsere Kunden zeitraubende Migrationen. Wir bieten Lösungen für alte undokumentierte Programme an, die auf neue Plattformen migriert werden müssen.

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swiss IT bridge gmbh
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6302 Zug

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  • 2012: Neues Jahr, doch alte Vorsätze
  • Montag, 16. Januar 2012, 03:22 Uhr:
    Auch im Jahr 2012 wird voraussichtlich das Licht am Ende des ?Fachkräftemangel-Tunnels? noch nicht auftauchen. Eine aktuelle Studie der Joinvision.com ergab dass 19 % mehr IT-Stellen und -Projekte von Unternehmen auf eigenen und externen Jobbörsen im Internet  ausgeschrieben sind als Ende 2007 (Quelle: http://www.joinvision.com). Zum Beispiel will die KfW Bankengruppe in ihre IT-Abteilung in den kommenden 5 Jahren jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag investieren und dabei 130 neue Mitarbeiter bis zum Ende des Jahres einstellen (Quelle: http://www.cio.de/finance-forum-germany/2300087/).

     

    Rekrutierung und Festeinstellung dauert länger

    Folglich ist die Dauer, bis ein geeigneter Kandidat gefunden wurde, in den letzten Jahren gestiegen. Wurde in 2007 noch für die durchschnittliche Besetzung einer Stelle für einen Softwareentwickler etwa sechs Wochen benötigt, so verlängerte sich dieser Zeitraum 2008 auf durchschnittlich sieben Wochen. Noch aufwändiger gestaltet sich dabei insbesondere die Suche nach .Net-Entwicklern, wobei aktuell durchschnittlich acht Wochen in Anspruch genommen werden müssen. Dabei kann es in 15 % der Fälle sogar passieren, dass die Suche nach .Net-Experten mehr als drei Monate andauert bis der geeignete Mitarbeiter gefunden wurde (Quelle: http://www.pressetext.com/news/20081205002).

     

    Grösseres Budget benötigt

    Trotz Eurokrise und zu erwartender Rezession wird sich der Fachkräftemangel in der IT 2012 weiter verschärfen (Quelle: http://www.careerbuilder.de/blog/2011/12/28/fuenf-trends-fuer-den-it-arbeitsmarkt-2012/), die Gehälter steigen und neue Technologien werden die Anforderungsprofile an Softwareentwicklern und Datenspezialisten verändern. Im vergangenden Jahr stiegen die Gehälter von IT-Spezialisten in der ITK-Branche laut BITKOM im Schnitt um 4,7 Prozent. Andere Fachkräfte verdienten durchschnittlich nur 2,7 Prozent mehr. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung 2012 fortsetzt (nach IT Job Board.de).

     

    Agile Software Development als Offshoring, warum nicht?

    Um der stagnierenden Wirtschaft der Industrieländer und die Gefahr einer Rezession in den großen globalen Ländern entgegen zu wirken, werden die Unternehmen weiterhin in der Software-Entwicklung auf Outsourcing und Offshoring für die Kostenkontrolle, schlanke Prozesse und Skalierbarkeit setzen. Die Vergabe von IT-Jobs helfen Managern, durch schwere Zeiten zu gehen. Dadurch muss nicht das Team um interne Ressourcen erweitert werden, sondern das Personalrisiko wird neben der technischen Arbeit ebenso ausgelagert. Es wird ind er Zukunft wohl keinen Mangel an zuverlässigen Vertragspartnern auf der Angebotsseite geben, wobei ein guter Ruf in dieser Branche viel ausmacht. Aber auch viele Neulinge werden es in diesem Jahr versuchen, ihren Platz in der Sonne zu finden. (Quelle:http://clearcode.cc/2011/10/31/software-development-outsourcing-trends-2012/).

    Autor: Nguyen Anh Vu

  • Die kleinen Unterschiede im Arbeitsleben
  • Donnerstag, 22. Dezember 2011, 07:45 Uhr:
    Nun sind es schon fast drei Monate her seit ich in Vietnam meine Arbeit aufgenommen habe. Vietnam unterscheidet sich ganz deutlich von Deutschland. Auch im Arbeitsalltag sind einige kuriose Unterschiede vorhanden, die schon auf den Weg zur Arbeit auffallen.

    Morgens: Ich mache mich auf den Weg zur Arbeit. Um an meine Bushaltestelle zu gelangen überquere ich eine vielbefahrene Strasse. Nach rechts und links schauen und warten bis kein Moped mehr kommt funktioniert hier nicht, da kann ich lange warten. Ich überquere die Strasse in gleichmässiger Geschwindigkeit, die Mofas weichen mir aus und die Autos hupen, damit sie wieder freie Bahn bekommen. An der Bushaltestelle warte ich mit Glück nur 2 Minuten auf den Bus. Einen Busplan mit genauen Abfahrtszeiten gibt es hier nicht. Je nach Verkehrslage schwanken die Zeiten bis zum nächsten Bus. Rein in den vollklimatisierten Bus und ab zur Arbeit.

    Bei der Arbeit: Früh morgens rieche ich schon den leckeren Duft von Xoi (Stickyrice mit Fleisch und Gemüse) in unserem Kaffeeraum. Dazu gibt es einen kalten Kaffee mit viel Eiswürfeln. Die meisten meiner Kollegen sind seit 5 Uhr morgens wach, waren bereits einkaufen, sportlich aktiv und haben andere Erledigungen gemacht. Am Arbeitsplatz schalte ich den Computer an, checke meine E-Mails und ziehe die Schuhe aus. Geschätzte 80 Prozent meiner Kollegen tragen keine Schuhe unter dem Arbeitstisch, mich eingeschlossen. Wieso das so ist kann ich mir selber nicht erklären. Ist halt so in Vietnam.

    Mittagspause: Punkt 12 Uhr ziehen wir gemeinsam in die Kantine. Fisch, Tofu, Gemüse, Nudeln, Fleisch und Reis stehen bereits portioniert auf den Tischen. Während ich noch gemütlich meine Portion esse, haben die meisten meiner vietnamesischen Kollegen bereits fertig gegessen, damit sie die restliche Pause mit einem kurzem Mittagsschläfchen im Büro abrunden können und gestärkt wieder ihre Arbeit aufnehmen können.

    Nach der Arbeit fahren fast alle mit ihren Mopeds nach Hause. Ab 18 Uhr ist es in Vietnam bereits dunkel. Es ist ungewöhnlich dass nachts die Außentemperatur deutlich höher ist als im Büro. Im Bus blicke ich zurück auf den Tag und denke über die kleinen Unterschiede im Arbeitsalltag nach. Es sind nicht viele und währenddessen fährt ein Mofa hinten bepackt mit einem Kühlschrank an mir vorbei.

     

  • Keine Angst vor Offshoring: Vorbehalte sind überwindbar
  • Mittwoch, 16. November 2011, 10:07 Uhr:
    Offshoring (OFS) ist mittlerweile zur Einsparung von IT-Ausgaben ein gängiges Instrument in Deutschland. Deutschsprachige Unternehmen stehen der Einbindung von Dienstleistungen aus anderen Ländern jedoch nach wie vor kritisch gegenüber. Eine Studie von der unabhängigen Marktanalyse- und Beratungsgesellschaft Pierre Audoin Consultants befasste sich mit den Vorbehalten gegenüber Offshoring. Dazu hat das Unternehmen 100 IT-Entscheider in Großkonzernen zu diesem Thema befragt.

    Statistik über die Vorbehalte gegenüber OFS

    Wie man auf der Grafik erkennen kann, nannten die Befragten meist Vorbehalte, die Anforderungen sowohl an den OFS-Kunden als auch an den Anbieter stellt. Der Kunde ist also gefragt, seine Kostenstruktur so zu organisieren, dass das Offshoring-Vorhaben lohnenswert für ihn ist. Ebenso muss er damit rechnen, dass durch Arbeitsverlagerungen Aufgaben delegiert werden müssen und das Steuerungs- und Koordinations-Aufwände mit sich bringt. Die Angst vor dem internen Kompetenzverlust kann er verhindern, in dem er klare Schnittstellen bei der Arbeitsverlagerung definiert.

    Im Gegenzug muss der Anbieter seine Arbeit so gestalten, dass der Kunde den Überblick über den Entwicklungsstand behalten und dadurch die Skepsis über die mangelnde Präsenz überwinden kann. In Sachen Sicherheit muss der Anbieter den Vorgaben des Kundenlandes gerecht werden. Insbesondere muss er den strengen Deutschen oder Schweizer Vorgaben für Datenschutz befolgen. Bei den Qualitätsbedenken muss der Anbieter den Standard des Kundenlandes anbieten. Es liegt in der Natur der Menschen, dass verschiedene Kulturen andere Vorstellungen von Qualität haben.

    Diese Unsicherheiten gegenüber OFS  lassen sich am besten überwinden, wenn der OFS-Anbieter weniger als Lieferant, sondern als Partner verstanden wird und beide Seiten sich um Kooperation, Kommunikation und Transparenz bemühen.

    Auch swiss IT bridge hat sich mit den Vorbehalten beschäftigt, um den Kunden die Zusammenarbeit so angenehm wie möglich zu gestalten und um ihnen die Skepsis zu nehmen. Denn mit swiss IT bridge können Kunden Software-Entwicklung ohne Kopfschmerzen auslagern.

    Quelle: Pierre Audoin Consultants GmbH, Offshoring-Services 2011: Trend zur Nutzung von Offshore-IT-Service-Ressourcen hält an.

     

  • Offshoring: 6 Punkte, die Sie beachten sollten
  • Donnerstag, 27. Oktober 2011, 08:31 Uhr:
    Kleine und mittelgroße Unternehmen sehen oftmals Offshoring als Möglichkeit Ausgaben einzusparen. Doch mit einem Partner aus einem Land zu kooperieren, das mehrere tausende Kilometer vom eigenen entfernt ist, kann sich als schwierig erweisen. Es gibt diverse Barrieren, die in manchen Fällen sogar den Kostenvorteil verhindern könnten. Damit dies nicht zutrifft, sollten Sie sich vorab folgende Fragen stellen:

    1. Sind Sie sicher dass die Mitarbeiter Ihre Anforderungen verstehen?
    Die übliche Arbeitssprache ist Englisch, wenn zwei ausländische Parteien aufeinandertreffen. Auch wenn die Mitarbeiter Englisch nicht als Muttersprache sprechen, sollte dies die Effektivität ihrer Arbeit nicht einschränken.

    2. Sind Ihnen die kulturellen Unterschiede bewusst?
    Konflikte werden in Asien anders gelöst, als in Europa. Dort ist es nicht üblich, Fehler offen zuzugeben, da die asiatischen Kollegen Angst haben, das ?Gesicht zu verlieren?. Machen Sie sich mit den kulturellen Besonderheiten vertraut, damit das Arbeitsklima nicht beeinträchtigt wird.

    3. Haben Sie eventuell anfallende Versandgebühren und ?zeit miteinberechnet?
    Besonders beim Überseeverkehr sind strategische Vorüberlegungen empfehlenswert. Machen Sie sich mit den Lieferkonditionen in andere Länder vertraut, damit die Lieferung von z.B. Ersatzteilen die Weiterarbeit nicht verhindert.

    4. Was passiert, wenn Sie das Outsourcing beginnen?
    Wenn Sie sich dazu entschieden haben, Entwicklungsarbeiten auszulagern, könnte das Ihren Entwicklungsprozess stören. Definieren Sie früh die Schnittstelle zwischen Ihrem bisherigen Team und dem Offshore-Team, damit ein fließender Übergang möglich ist.

    5. Ist Ihnen die Rechtslage des anderen Landes bekannt?
    Beispielsweise wird das Recht am geistigen Eigentum nicht in jeden Land gleich interpretiert. Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Rechtslagen, damit Sie nicht unangenehm überrascht werden.

    6. Welche Transaktionskosten fallen für Sie an?
    Finden Sie heraus, welche zusätzlichen Kosten für Sie anfallen, um das Geschäft abzuwickeln. Wenn Sie zum Beispiel einen Mitarbeiter vor Ort benötigen, können die Reise- oder Einstellungskosten den Preisvorteil beim Offshoring einschränken

    Offshoring ? ja oder nein? Es ist durchaus keine leichte Entscheidung. swiss IT bridge hilft Ihnen bei diesen Umständen. Durch unseren Ansatz ?Offshoring 2.1? können Sie diese Barrieren leichter überwinden. Unser schweizer und deutsches Management ermöglicht Ihnen die länderübergreifende Unterschiede zu minimieren und den Kostenvorteil beizubehalten. Dadurch fallen Ihnen die 10.000 Kilometer Entfernung kaum auf. Wie genau das funktioniert? Kontaktieren Sie uns!
  • Geschichte rund um den Mondkuchen
  • Donnerstag, 1. September 2011, 06:59 Uhr:
    Vor einigen Tagen auf dem Weg zur Arbeit habe ich etwas ungewohntes festgestellt: Die Farbe Rot leuchtet an allen Ecken und Enden: ? Wow! Das Mondfest steht vor der Tür.? Ich erinnere mich plötzlich  an meine neue Aufgabe, mit der mich Chris beauftragt hat: Vorbereitung von Mondkuchen, Süßigkeiten und Laternen für unseren nächsten Besuch bei der Linh Son Pagode. Es macht sicherlich viel Spass, wenn wir mit den Waisenkindern den ganzen Tag spielen und Mondkuchen essen. Obwohl es noch mehr als 2 Wochen bis zum Fest sind, kann ich die Aufregung der Vietnamesen verstehen.


    Die bunten Mondkuchen-Ständer an den Strassenseiten.

    Vietnamesen legen viel Wert auf die  ?Ess-Kultur?. Deshalb haben wir verschiedene Gerichte für verschiedene Feste. Zum Beispiel:Mondkuchen (ungebacken) zum Mondfest, Klebreiskuchen zum Tet Fest (Neujahr Fest), Floatingkuchen zum Han Thuc Fest oder Reisweinund Asche Kuchen zum Doan Ngo Fest. Diese Sitte ist auch heute noch aktuell - besonders beim Mond Fest.
    Mondkuchen essen ist eine überlierferte Sitte, so dass es uns selbstverständlich vorkommt und sich niemand über die Herkunft des Mondkuchens wundert. Der Mondkuchen als Ganzes steht dabei für die Familienvereinigung. Die Vietnamesen nutzen das Mondfest als Gelegenheit, um Respekt anderen gegenüber zu zeigen, indem sie ihnen Mondkuchen schenken. Daher haben viele Hersteller von Mondkuchen diese Chance wahrgenommen, den Preis zu erhöhen. Diese Erhöhung hält natürlich die Meisten vor dem Kauf zurück, denn der Mondkuchen kostet bereits über 200.000 Vietnam Dong (etwa 10 USD). Früher war Mondkuchen eigentlich für Kinder, aber aufgrund des Preises ist er jetzt wahrscheinlich mehr für Erwachsene und Vorgesetzte. Deshalb sagen die Vietnamesen auch immer ironisch:? Mondkuchen sind nicht zum Essen?.


    Das Laternenviertel ist eine Schönheit des Mondfestes in Vietnam.

    Meine Tante ist Marketing Leiterin einer Firma in Ho Chi Minh Stadt und sie hat mir gesagt, dass sie einen Monat vor dem Mondfest auflisten muss, wie wichtig ihre Kunden und Partner sind: Je wichtiger, desto teurer Mondkuchen. Das Budget für Mondkuchen beträgt dabei mehr als 100 Millionen Vietnam Dong (etwa 5?000 USD). Sie hat mir auch erzählt, warum sich die Mondkuchen von vielen 5 Sterne-Hotels gut verkaufen. Deren Kunden sind alle grosse Firmen, die den Mondkuchen rein wegen der Auszeichnung ?5 Sterne? kaufen - und dies, obwohl die Qualität und der Geschmack an die anderen Hersteller nicht heranreicht.
    Das wichtigste am Mondfest ist aber nicht, was man sich schenkt, sondern wie man sich beschenkt. Es entspricht unserer Tradition, Mondkuchen zu kaufen und andere damit zu beschenken. Aber heuzutage denkt man viel zu sehr daran, was man bekommt und nicht, wie man es bekommt und dadurch verliert gerade das Mondfest immer mehr seine Bedeutung.


    Gemütliches Mondfest

    Meiner Meinung nach sollten wir die Schönheit erhalten und das Image des Mondfests nicht verschlechtern. Wir sollten Kindern nicht immer die Gelegenheit geben, gleich an teure Mondkuchen zu denken, wenn es um das traditionelle Mondfest geht. Wir sollten uns darauf konzentrieren, dass die Kinder die Bedeutung einer ihrer Traditionen verstehen und es auch im Herzen weiter tragen, denn ein gemütliches Mondfest bei der Familie ist ja eigentlich das wahre Glück.
  • West trifft Ost
  • Mittwoch, 27. Juli 2011, 06:13 Uhr:

    Roland, ein Freund von mir, lebt seit seiner Geburt in Frankfurt, Deutschland. Vor 4 Monaten wollte er in Vietnam studieren. Aus Neugier habe ich ihn gefragt, wie er auf diese Idee gekommen ist. Da gab er nur eine kurze Antwort: ?Um die östliche Kultur kennen zu lernen". Inzwischen hat Roland 2 Monate in Saigon verbracht und eine ihm fremde Welt erlebt. Die Warum-Fragen, die Roland ab und zu gestellt hat, konnte ich auch nicht beantworten, denn Dinge, die Roland sehr erstaunen, kommen mir selbstverständlich vor. Dies mag auch an Mentalitätsunterschieden liegen.

    Gestern bin ich auf interessante Fotos von Yang Liu gestossen. Mit Hilfe von ironischen Piktogrammen hat die deutsch-chinesische Künstlerin die Unterschiede im Alltag sowie die Denkweisen zweier Kulturen gezeigt. Meiner Meinung nach gibt es mehrere Wege, ein Foto zu verstehen. Ich bin darauf gespannt, was euch beim Betrachten der Bilder einfällt:


  • Kommunikation ist der Erfolgsfaktor in verteilter Softwareentwicklung
  • Montag, 18. Juli 2011, 05:43 Uhr:

    Der Erfolg eines Softwareprojektes hängt von der Qualität und Quantität der Kommunikation ab, denn Kommunikation kann bis zu 50 Prozent der Projektarbeit ausmachen. Die Kommunikation in einem Team findet auf vielen Ebenen statt. Kapp & Berchez unterscheiden 3 Kommunikationsebenen in einem Softwareprojekt:

    • Bei der ersten Ebene geht es um die direkte Kommunikation von Person zu Person in Besprechungen, am Arbeitstisch, oder in der Kaffeeküche. Im verteilten Entwicklungsteam findet die Kommunikation mithilfe von Chat, E-Mail, Telefon oder Videokonferenz statt.
    • Die zweite Ebene bezieht sich auf indirekte Kommunikationswege, die für die Speicherung und Vermittlung von Wissen sorgen. Dabei stehen Kollaborationsplattformen (Backlog, Wiki) zur Verfügung.
    • Die dritte Kommunikationsebene ist eine ereignisgetriebene Ebene. Betreffende Personen werden informiert, wenn ein bestimmtes Ereignis (z.B. neuer Fehler im Bugtracker, neues Release) eintritt.
    Die Kommunikation in verteilten Softwareprojekten ist gekennzeichnet durch die Verwendung von Kollaborationstools. Eine integrierte Plattform kann dafür sorgen, dass ein vertrauensvolles Miteinander und ein Lernprozess der beteiligten Menschen entstehen. Für Teams, die offshore oder verteilt arbeiten, ist dies besonders wertvoll. Auch wenn die am Projekt Beteiligten durch Zeitzonen getrennt sind, können Daten jederzeit in das System eingegeben und zu einem anderen Zeitpunkt abgerufen werden. Trotzdem bestehen nach wie vor erhebliche Defizite bei der Kommunikation in verteilten Softwareprojekten.

    Verschiedene Studien zeigen, dass sprachliche und kulturelle Unterschiede sowie Zeitverschiebung sich als die grössten Herausforderungen in Offshore-Softwareprojekten darstellen. Je grösser der Unterschied ist, desto weniger effektiv ist die Kommunikation. Während es gelingt, die Zeitverschiebung durch die Verwendung von Online Kollaborationsplattformen zu überbrücken, sieht die Situation mit den Sprach- und Mentalitätsunterschieden viel komplizierter aus.

    Als Lösung werden hier kulturelle Sensibilität, Offenheit und Vielsprachigkeit vorgeschlagen. Es gibt Kurse, die darauf ausgerichtet sind, interkulturelle Kompetenz der Mitarbeiter zu entwickeln. Es wird auch vorgeschlagen, dass ausländische Mitarbeiter zu Beginn des Projektes vor Ort arbeiten sollten, um Vertrauen zu schaffen und die Koordination und den Wissenstransfer zu verbessern.

    Unter den erwähnten Lösungskonzepten ist der Ansatz von Offshoring 2.1 ein Schritt nach vorne. Dank dem Projekt Controlling von Personen, die aus dem gleichen Kulturkreis wie der Auftraggeber kommen, bietet Offshoring 2.1 eine Zusammenarbeit ohne kulturelle und sprachliche Hürden.

    Mit Scrum als grundlegender Vorgehensweise erreicht man im Projekt mehr Transparenz und Interaktion. Regelmässige Meetings (Daily Scrums, Sprint-Plannungstreffen, Sprint-Review) sichern eine intensive Kommunikation zwischen Auftraggeber und Entwicklungsteam. Die Kommunikation gilt dem Offshoring 2.1 Ansatz zufolge als erfolgsentscheidender Faktor eines Softwareprojektes. Die folgende Abbildung erklärt, wie man mit Offshoring 2.1 die Zusammenarbeit in der verteilten Softwareentwicklung optimieren kann.




  • Agile Konferenz 2011: Vom Pilotprojekt zur Unternehmensstrategie - Berichte aus der Praxis
  • Freitag, 8. Juli 2011, 09:13 Uhr:

    Die Lean Agile Scrum Fachgruppe der SwissICT veranstaltet am 14. September die dritte Agile Konferenz mit erstklassigen Sprechern wie Steve Denning und David J. Anderson.

    Mit einem interessanten Programm von praxisnahen Workshops und Vorträgen bietet die Konferenz sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Praktikern spannende Einblicke in die Welt der Agilität. Neben Scrum werden auch Themen wie Agiles Management, Kundenbegeisterung und Testing behandelt.

    Das ausführliche Konferenzprogramm finden Sie auf www.lean-agile-scrum.ch. Anmeldung auf der SwissICT Homepage.

     

     

  • Fachkräftemangel in der Schweizer Softwarebranche: Outsourcing-Standort Vietnam als ideale Lösung
  • Mittwoch, 22. Juni 2011, 11:06 Uhr:

    Die Ergebnisse der Mai-Ausgabe des ?Swiss Software Industry Index? (SSII) zeigen, dass die Schweizer Softwarebranche deutlich schneller als die Gesamtwirtschaft wachsen wird. Der Umsatz der Schweizer Softwareindustrie ist im zweiten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 11,3 Prozent gewachsen. Doch dieses stete Wachstum könnte durch das zunehmende Fachkräftemangel gefährdet werden.

    Die grosse Mehrheit (86%) der Schweizer Softwarehäuser konstatiert einen Mangel an Softwareentwicklern. Darüber hinaus glaubt über ein Drittel (38%) der Umfrageteilnehmer, dass in 10 Jahren ein ?grosser Fachkräftemangel? herrscht. Diese Feststellung wird unterstützt durch die Erhebungen der Stiftung IT-Berufsbildung Schweiz. Laut dieser Erhebungen fehlen der Schweiz bis im Jahr 2017 ohne Gegenmassnahmen bekanntlich 32?000 ICT-Fachkräfte.

    Immer mehr Schweizer Softwarefirmen wollen ihre Tätigkeiten ins Ausland auslagern. Bereits heute lassen 30 Prozent der Schweizer Softwarefirmen im Ausland programmieren. Dieser Trend stellt sich für Vietnam als große Chance dar. Matthias Niklowitz von der Handelszeitung nennt Vietnam das nächste China der Softwareentwicklung. Als das stichhaltige Argument dafür gilt die Verfügbarkeit der vietnamesischen IT-Talentschmiede.

    Zur Zeit arbeiten fast 100.000 Profis in der vietnamesischen Softwarebranche. Dazu kommen über 30.000 IT-Absolventen jährlich auf den Markt. Es gibt inzwischen etwa 250 Universitäten, Fachhochschulen und Berufskollegs, die Informatik-Ausbildungen bieten (Quelle: HCMC Computer Association). Grosse Namen in der Softwareindustrie wie Cisco, IBM, Oracle, NIIT und Tata sehen in Vietnam ein enormes Potenzial und haben seit 2003 in Grossstädten Ausbildungszentren geöffnet.

    Die vietnamesische Softwarebranche blickt auf 10 Jahre ununterbrochenes Wachstum von durchschnittlich 35 Prozent zurück. Nach Angaben der Vietnam Software Association (VINASA) beträgt der Umsatz der Softwareindustrie im Jahre 2010 eine Milliarde US-Dollar, also fast dreimal so viel wie 2006. Laut Global Services Location Index 2011 (AT Kearney) schaffte Vietnam auf Platz 8 unter den attraktivsten Auslagerungsländern der Welt und ist der wirtschaftlich günstigste Standort. Es ist nicht verwunderlich, dass Weltfirmen wie Intel und IBM ihre IT-Services nach Vietnam ausgelagert haben.

    Die Softwareindustrie in Vietnam profitiert von den Unterstützungen der Regierung, die durch Erleichterungen der Steuer und Telekommunikationskosten erfolgen. Schon drei Softwareparks befinden sich in Ho Chi Minh City und Da Nang, während ein weiterer in Hanoi errichtet wird und ab 2014 in Betrieb geht. Das Land hat es sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten fünf Jahren einen Platz unter den 5 wettbewerbsfähigsten Software-Outsourcing-Standorten der Welt zu erreichen.

     

  • Festpreis und Agilität - Wie passt das zusammen?
  • Dienstag, 31. Mai 2011, 11:27 Uhr:

    Wie im letzten Blogartikel beschrieben, bieten Agile Methoden grosse Vorteile in Projekten, die nach Aufwand abgerechnet werden. Im Gegensatz dazu steht das Festpreismodell, das unvermeidliche Risiken birgt und trotzdem immer noch weit verbreitet ist. Um eine gute Balance zwischen den beiden Punkten und damit einen gleichwertigen Nutzen für den Kunden als auch für den Anbieter zu bieten, sollten folgende Fragen beantwortet werden: Ist ein agiler Festpreis möglich? Wie kann man agile Projekte erfolgreich im Festpreis verwirklichen?

    Mit seinem Referat ?Agile Contracts? hat Jeff Surtherland diese Fragen beantwortet. Auf seine Empfehlung soll der Projektpreis, der anhand einer Kostenschätzung unter Berücksichtigung der Aufgabenliste und des Aufgabenaufwands vereinbart wird, fest und unverändert bleiben. In Ergänzung werden Zusatzklauseln zum Anforderungstausch (?Change for Free?) und vorzeitigen Projektstopp (?Money for Nothing?) hinzugefügt.

    Bei der Klausel ?Change for Free? handelt es sich um den kostenlosen Anforderungstausch. Der Kunde kann zwischen Entwicklungsiterationen die Anforderungen umpriorisieren. Neue Anforderungen, die ursprünglich nicht im Product Backlog stehen, können durch noch nicht implementierte, gleich teure Anforderungen ersetzt werden.



    Entsprechend der Money-for-nothing-Klausel darf der Kunde das Projekt jederzeit vorzeitig beenden, sobald die angestrebten Projektziele erreicht wurden. Der Auftragnehmer erhält 20% vom eingesparten Budget. Die Vorteile sind klar zu sehen: Der Auftragnehmer wird dazu angespornt, das Projekt früher zu liefern. Unnötige Zusatzfunktionen (Bloatware) werden vermeidet.


    Agile Methoden und Festpreis schliessen sich nicht aus. Die von Surtherland empfohlene Strategie schafft mehr Transparenz, Vertrauen und Budgetsicherheit in Festpreisprojekten. An dieser Stelle lässt sich gerne Bernd Oesterreich zitieren: ?Die Welt ist nicht schwarz (Festpreis) oder weiss (Aufwandspreis), sondern bietet viele verschiedene Schattierungen. Je nach den spezifischen Bedürfnissen der Vertragsparteien eignen sich unterschiedliche Modelle.?

     

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